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Mit Koffein gegen den inneren Schweinehund

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Keine Motivation zum trainieren? Wenn der innere Schweinehund mal wieder andere Pläne hat, könnte eventuell Koffein helfen. Koffein wirkt sich nämlich nicht nur auf die geistige Leistungsfähigkeit aus, sondern auch auf den ganzen Körper. Bereits eine geringe Dosis kann die Trainingsleistung enorm in die Höhe treiben und noch dazu die Fettverbrennung ankurbeln.

Was ist Koffein?

Koffein ist ein psychoaktiver Pflanzenstoff, der die Müdigkeit beseitigt und die Leistungsfähigkeit und Konzentration fördert. Je nach Getränk oder Nahrungsmittel dauert es 25 - 60 Minuten, bis sich die Wirkung voll entfaltet. Die Verweildauer im Körper liegt bei ca. 4 Stunden. 

Welche natürlichen Koffeinquellen gibt es?

Man findet Koffein außer in der Kaffeebohne in über 60 anderen Pflanzenarten, zum Beispiel in Tee, Guarana und Kolanuss. Sogar Kakao enthält Koffein, wenn auch nur in geringen Mengen. Die Wirkung des Koffeins entscheidet sich je nach Quelle. Tee wirkt beispielsweise länger, aber dafür auch weniger stark als Kaffee. Das liegt an der zwar ähnlichen, aber nicht komplett gleichen chemischen Struktur der Substanzen. 

Wie wirkt Koffein und was bringt es beim Training?

Beim Austausch der Botenstoffe (Neurotransmitter) aktiver Nervenzellen wird Energie verbraucht. Als Nebenprodukt entsteht Adenosin. Indem es bestimmte Rezeptoren besetzt, sorgt es dafür, dass sich unser Gehirn nicht überanstrengt. Koffein ähnelt der Struktur von Adenosin und dockt an den gleichen Rezeptoren an, ohne diese zu aktivieren. Statt weniger Neurotransmitter auszuschütten, arbeiten die Nervenzellen weiter auf Hochtouren, die wird die Müdigkeit reduziert. Die Stresshormone Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet. Dadurch kann die körperliche Leistung gesteigert werden.  Die Herzfrequenz wird erhöht, das Herz schlägt schneller und kräftiger. Die Muskulatur im Bronchialtrakt wird erweitert.  Es kommt zu einer Vergrößerung der Blutgefäße in der Peripherie, wodurch die Muskulatur besser mit Sauerstoff versorgt werden kann. Gleichzeitig verengen sich die Gefäße im Gehirn. Die Körpertemperatur steigt an und durch die Thermogenese wird die Fettverbrennung angekurbelt.

 

Grundsätzlich erreicht Koffein jede Zelle des Körpers und wirkt sich auf unterschiedliche Weise auf unseren Organismus aus. Dennoch führt ein regelmäßiger Konsum dazu, dass sich der Körper daran gewöhnt. Bestimmte Wirkungen treten dann gar nicht mehr oder nur noch schwach auf.

Wie dosiert man Koffein richtig?

Auch bei Koffein gilt: Die Dosis macht das Gift und jeder Körper ist anders. Die Verträglichkeit ist abhängig vom Körpergewicht. Die tägliche Dosis Koffein sollte jedoch 5-6 mg pro kg

Körpergewicht nicht überschreiten und eine Einzeldosis nicht über 200 mg liegen. 

                           Quelle: https://koffein.com

Eine Option zur Tasse Kaffee vor Trainingsbeginn bietet die Einnahme in Pulver- oder Kapselform. Es vereinfacht die Dosierung des Koffeins und wirkt im Gegensatz zu Kaffee nicht harntreibend.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bei Überdosierung, Unverträglichkeit oder falschem Konsum können unter anderem folgende Nebenwirkungen auftreten:

  •  
  • Schwindel
  • erhöhter Pulsschlag
  • Schlafstörungen
  • Unruhe
  • Angstgefühle
  • Nervosität
  • Magenbeschwerden
  • erhöhte Reizbarkeit
  • etc.

 

Wer Koffein nicht so gut verträgt oder unter Panikattacken leidet, sollte die Finger vom Koffein lassen. Aber auch bei gesunden Menschen sollte die Dosierung nicht mehr als 600 mg pro Tag betragen.


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